Laminatinfos

Auf folgende Merkmale kommt es beim Kauf von Laminat an:

Nutzungsklasse / Abriebsklasse

Laminatböden werden in Nutzungsklassen eingeteilt. Es findet eine Unterteilung in private und gewerbliche Nutzung statt bei jeweils 3 Kategorien. Private Nutzung beinhaltet die Nutzungsklassen 21, 22 und 23. NK23 ist gleich der ersten Klasse im gewerblichen Bereich. Gewerbliche Nutzung ist gegliedert in 31, 32 und 33.

 

NK21 bedeutet geringe Nutzung. Geeignet z-B. für Schlaf- oder Gästezimmer

NK22 bedeutet mittlere Nutzung. Geeignet z.B. für Wohn- oder Esszimmer.

 

NK23 bedeutet intensive Nutzung. Geeignet z.B. für Küchen oder Eingangsbereiche.

 

NK31 bedeutet geringe gewerbliche Nutzung. Geeignet z.B. für Hotelzimmer, Kleinbüros.

 

NK32 bedeutet mittlere gewerbliche Nutzung. Geeignet z.B. für Büros oder Boutiquen.

 

NK33 bedeutet intensive gewerbliche Nutzung. Geeignet z.B. für Kaufhäuser, Korridore

Verleimung

Unsere angebotenen Laminate sind alle leimfrei zu verlegen. Es wird jedoch manchmal eine Verleimung empfohlen. Dies ist in Risikobereichen der Fall, bei denen Gefahr besteht, dass Feuchtigkeit bzw. Nässe zwischen Nut und Feder eindringen könnte.

Verlegesysteme

Es gibt folgende Systeme

○ Snap-System

  

Paneele werden aneinandergelegt und mit Hilfe eines Schlagholzes, erhältlich unter Zubehör, zusammengeschlagen.

○ Click-System

 

Paneele werden von oben ineinander geklickt.

Paneelmaße

Die genauen Abmessungen finden Sie jeweils bei dem Produkt Ihrer Wahl. Allgemein lässt sich aber sagen, dass es Breitlaminatdekore und „normale“ Dekore gibt. Breitlaminate lassen sich durch größere Paneele schneller verlegen.

Paneelstärke

Generell lässt sich sagen: Je dicker desto besser. Doch reicht für „normale“ Beanspruchung 7mm aus. Vom Kauf eines 6mm starken Laminats raten wir in der Regel ab, da durch die geringere Stärke des gesamten Paneels auch die Verbindung also auch die Feder viel dünner und dadurch labiler wird. Hohe punktuelle Belastungen auf der Verbindung zweier Paneele kann daher evtl. zu Schäden führen.

Strukturoberfläche

Neuere Entwicklungen in der Beschichtungstechnik ermöglichen es, eine Struktur mit auf das Paneel aufzudrucken. Das bedeutet man fühlt das Holz richtig, obwohl die obere Schicht gar keines ist.

optische V-Fuge

Um eine noch stärkere Dielenoptik zu bekommen, gibt es die Möglichkeit, an den Stößen eine zumeist hellere Farbe aufzudrucken.

V-Fuge

Wenn die V-Fuge nicht optisch ist, sondern an den Rändern des Paneels Einschnitte sind, sodass bei Verlegung wirkliche Fugen entstehen, ist das Ganze noch natürlicher.

Trittschallintegrierung

Durch integrierten Trittschall wird der „Geh“schall gedämpft. Es ist also ein Komfortmerkmal. Es gibt dabei auch verschiedene Dämmungsgrade. Das unterlegen von separater Trittschalldämmung ist aber häufig angeraten, da dadurch Unebenheiten im Boden ausgeglichen werden. Faustregel: Je unebener der Boden desto dicker die Trittschallunterlage.

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