Infos vor Verlegung

Vorab einige Infos zur Verlegung – weiter unten finden Sie eine schrittweise Anleitung wie Sie Ihr Laminat verlegen

Dehnungsfugen

Holz ist ein Naturprodukt und arbeitet in Abhängigkeit der umgebenden Luftfeuchtigkeit. Daher sind grundsätzlich immer bei nachfolgenden Situationen Bewegungsfugen (von 10-15 mm) zu berücksichtigen:

– zu allen Wänden und anderen festen Elementen (z.B. Heizungsrohre, Türrahmen)
– bei über 7 m Raumlänge: 1,4 mm/m Raumlänge
– unter jeder Tür und bei Raumeinschnürungen
– zu angrenzenden Bodenbelägen
– bei Bewegungsfugen im Untergrund

Bewegungsfugen von 20 mm Breite bei:

– Räumen > 10 m Länge (Paneele längs verlegt)
– Räumen > 8 m Breite (Paneele quer verlegt)

Dimensionsänderung

Holz ist ein hygroskopischer Werkstoff, das heißt Holz kann Wasser aufnehmen und wieder abgeben. Somit beeinflusst Ihr Laminatfußboden das Raumklima positiv. Holz arbeitet und paßt sich immer der umgebenden Luftfeuchtigkeit an, dies ist jedoch mit einer Dimensionsänderung verbunden (diese kann bis zu 2 mm je Meter betragen). Daher ist das natürliche Verhalten von Holz bei der Verlegung zu berücksichtigen. Folgende Toleranzen müssen berücksichtigt werden:

Kantengeradheit der Längskanten: 0,25 mm / Paneele

Bündigkeit in der Höhe: 0,15 mm

Schüsselung quer: 0,25 mm

Kontrolle

Bitte kontrollieren Sie die Paneele vor der Verlegung sorgfältig auf Schäden, Maße und Übereinstimmung mit dem gewählten Dekor. Beim Auftreten von Mängeln ist die Be- und Verarbeitung sofort einzustellen. Verarbeitete Paneele sind von Reklamationsansprüchen ausgeschlossen.

Lagerung

Laminatfußböden sind grundsätzlich in trockenen Räumen zu lagern. Bitte Laminatfußboden vor der Verlegung in ungeöffneter Verpackung mindestens 2 Tage bei Zimmertemperatur liegend (mind. 18 Grad C) lagern, damit sich die Paneele der Temperatur des Raumes anpassen, in dem sie verlegt werden sollen. Die Verpackungen dürfen nicht an Wände gelehnt oder gestellt werden, sondern müssen frei im Raum lagern.

Schwimmende Verlegung

Laminatfußboden wird schwimmend verlegt, d.h. die Paneele dürfen nicht auf den Unterboden geklebt, genagelt oder auf andere Weise (z.B. Türstopper) fixiert werden. Nur Nut- und Federverbindung der Paneele dürfen verleimt werden.

Verlegen bei Fussbodenheizung

Laminatfußboden lässt sich problemlos auch auf Warmwasser-Fußbodenheizungen verlegen. Die Verlegung von Laminatfußboden auf Elektroheizungen ist nach unserem heutigen Kenntnisstand jedoch abzulehnen.

Laminatfußboden hat einen günstigen Wärmedurchlasswiderstand (0,07-0,08 qm K/W) für einen wirtschaftlichen Betrieb Ihrer Fußbodenheizung. Bei einem Wärmebedarf von über 65 Watt/qm empfehlen wir den Einsatz zusätzlicher Heizquellen.

Das heißt also:

Für Ihre Fußbodenheizung sind Laminatfußböden bestens geeignet!

So wird Laminatfußboden auf Ihrer Fußbodenheizung:

1. Sockelleiste; 2. Laminatfussboden; 3a. Trittschalldämmung; 3b. PE-Folie (feuchtigkeitsisolierend); 4. Randdämmstreifen; 5. Estrich; 6. Heizrohr; 7. PE-Folie; 8. Wärmedämmung; 9. Rohbetondecke

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